Englische Bücher lesen – Warum und wie? Meine Tipps!

Einer meiner „Vorsätze“ für dieses Jahr war, wieder mehr englische Bücher zu lesen. Serien und Filme konnte ich bereits umstellen aber bei Büchern fiel es mir gegen Ende 2017 eher schwer, zur englischen Ausgabe zu greifen. Auf Deutsch lassen sich die Bücher einfach schneller und einfacher lesen. Da ich in Zukunft gerne mehr reisen würde und man da ohne Englisch nicht weit kommt, lohnt es sich, seinen Wortschatz zu erweitern und auch Redewendungen etc durch Bücher aufzuschnappen!
Oder vielleicht willst du auch einfach nur Texte in Originalsprache lesen, um somit den Schreibstil des Autors besser bewerten können. Auch Witze und Situationskomik kommen dort meistens besser rüber.
Deswegen hier 7 Tipps, wie du es schaffst, mehr englische Bücher zu lesen!

1: Nicht jedes Wort übersetzen. Das ist so ziemlich der wichtigste Tipp, um überhaupt voran zu kommen! Gerade am Anfang werden dir scheinbar endlos viele unbekannte Wörter entgegenspringen und wenn du jedes nachschlagen willst, brauchst du wahrscheinlich eine halbe Stunde für zwei Seiten. Dabei sind viele Worte gar nicht relevant für das Verstehen der Handlung. Schlage nur Wörter nach, die zentral und bedeutend für den jeweiligen Satz/Absatz wirken!
Alles andere ergibt sich aus dem Kontext.

2. Die richtige Lektürewahl. Du hast bisher nur die Pflichtlektüre in der Schule auf Englisch gelesen? Dann solltest du vielleicht besser nicht direkt mit „Pride and Prejudice“ anfangen. Such dir am besten erst einmal ein Buch, dass du schon kennst. Harry Potter bietet sich da immer an, auch wegen der einfachen Sprache in den ersten Bänden. Generell solltest du erst mal nach Jugendliteratur Ausschau halten!

3. Klein anfangen. 100-250 Seiten auf Englisch lassen sich viel schneller und einfacher bewältigen und danach hat man ein kleines Glücksgefühl, ein ganzes Buch in einer anderen Sprache gemeistert zu haben. Das hilft, am Ball zu bleiben.

4. Leseproben sind dein Freund. Jeder von uns hat ein anderes Level was Sprache betrifft und jeder hat auch andere Vorlieben bezüglich des Schreibstils. Deswegen nutze es unbedingt aus, dass du einen Internetzugang hast! Google nach einer Leseprobe von deinem auserwählten Buch auf Englisch und lies dich erst einmal rein, ob es nicht doch zu schwer oder vielleicht sogar zu einfach/nicht dein Stil sein könnte. So vermeidest du Rückschläge und Enttäuschungen bei dem Versuch, mehr auf Englisch zu lesen.

5. Kindle kann nützlich sein. Für alle, die ein Kindle haben – ladet euch englische Bücher. Ihr habt dort immerhin die Möglichkeit, während dem Lesen direkt ein Wort eurer Wahl übersetzen zu lassen und somit erspart ihr euch das „Buch weglegen, Handy/Wörterbuch rausholen, Wort nachschlagen, Buch  holen, Stelle suchen“ und euer Lesefluss bleibt besser erhalten.

6. Dein Englisch generell auffrischen und verbessern. Fang an, auch deine Serien und Filme auf Englisch zu schauen. Richtig gut funktioniert es, wenn du Audio UND Untertitel auf Englisch stellst. Lies dir Lyrics zu deinen Lieblingsliedern durch und übersetze sie. Wenn du die Möglichkeit dazu hast, sprich und schreibe auf Englisch so viel du kannst. Bessere Sprachkenntnisse erleichtern dir das Lesen logischerweise ungemein.

7. Übung macht den Meister. Klar, am Anfang wirst du nicht alles verstehen. Und du wirst langsam lesen, sehr langsam. Aber ich verspreche dir, das bessert sich schnell! Und irgendwann bist du erstaunt, wie sehr sich dein Englisch verbessert hat. Dran bleiben!

Hier noch ein paar Empfehlungen für den Einstieg:

  • The Mortal Instruments
  • A Monster Calls
  • Hunger Games
  • Harry Potter
  • Perks of being a wallflower
  • Looking for Alaska
  • Paper Towns

Bildquelle: Anne Spratt 

2 Kommentare zu „Englische Bücher lesen – Warum und wie? Meine Tipps!“

  1. Hallo!

    Das sind super Tipps! Nachdem ich selbst seit einiger Zeit wieder mehr auf Englisch lese, kann ich die Tipps nur so unterschreiben. Gleich deine erste Buchempfehlung, die Mortal Instruments, waren bei mir sogar die Bücher, mit denen ich mich nach der Schullektüre wieder an englische Bücher herangetraut habe 😉

    Was ich als Tipp noch hinzufügen kann, als Ergänzung zu deinem ersten Tipp: Einfach mal weiterlesen, auch wenn man glaubt, Worte oder ganze Sätze nicht zu verstehen.
    Ich hab es jetzt schon recht häufig erlebt, dass ich dachte, Worte oder Sätze nicht zu verstehen, weil ich Begriffe nicht kannte. Im Kontext mit anderen, bekannten Worten war das Verständnis dann aber plötzlich da. Die passende deutsche Übersetzung erfahre ich so zwar nicht immer, aber Verstehen ist ja auch schon super. Mittlerweile schlage ich Worte wirklich nur noch nach, wenn ich Abschnitte so gar nicht verstehe oder einzelne Worte, die ich nicht verstehe, immer wieder im Text auftauchen.

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Hey! Freut mich zu hören 🙂
      Das ist eine gute Ergänzung! Ich glaube das ist wirklich die beste Herangehensweise. Ansonsten kommt man mit Nachschlagen ja gar nicht mehr hinterher und kommt gar nicht richtig ins Buch und den Schreibstil rein.

      Grüße zurück <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.