Was bedeutet für mich eigentlich „Nachhaltigkeit“?

© Jay Mantri (jaymantri.com)
„Ein bisschen grüner“. So heißt die neue Kategorie auf meinem Blog und auf der du gerade gelandet bist. Hier wirst du Beiträge rund um Nachhaltigkeit finden, also darüber, wie man ein bisschen grüner leben kann. Der Begriff der Nachhaltigkeit ist mittlerweile ja in aller Munde, besonders große Konzerne schmeißen damit ja förmlich um sich. Daher wäre es für den Beginn wohl ganz interessant, was ich darunter verstehe und was mein Vorhaben ist.


„Nachhaltigkeit“ – Etwas so erhalten, dass es danach noch besteht. Macht ja irgendwie Sinn und lässt sich ja auch auf unsere Erde übertragen. Die allgemeine Definition schließt wohl ein, dass man ressourcenschonend lebt und somit eine Welt erhält, in der auch die nächsten Generationen und auch die Tierwelt noch gut leben können. Das bedeutet darüber nachzudenken, was sein eigenes Verhalten für Auswirkungen hat. Übrigens stammt dieser Begriff aus der Forstwirtschaft im 18. Jhd., um zu verhindern, dass mehr Bäume abgeholzt werden, als rechtzeitig nachwachsen können. Und genau dieses Prinzip soll und muss heutzutage auf fast alles übertragen werden.

Wir Menschen leben wahnsinnig verschwenderisch und egoistisch, sodass wir nicht nur für die nachfolgende Generation, sondern auch für viele der heute lebenden Menschen und Tiere eine grausame Umgebung schaffen. Wenn es in dem Tempo so weitergeht, haben wir beispielsweise 2050 mehr Plastik als Fische im Ozean und die Regenwälder werden auf ein Minimum schrumpfen. Somit fällt für mich unter Nachhaltigkeit der Blick nicht ausschließlich in die Zukunft, sondern auch auf die jetzigen Mitmenschen und die Tiere. Meiner Meinung nach ist ein respektvoller Umgang und eine sozial gerechtere Welt auch der Grundstein für ein friedliches Zusammenleben und somit auch nachhaltig.

Seit ich mich mit dem Thema beschäftige habe ich schon einiges gelernt und leider auch einige Rückschläge erlebt. Es ist leider gar nicht so einfach, wirkliches etwas Großes von heute auf morgen zu bewegen – vieles braucht Zeit, Zeit, die man eigentlich nicht mehr hat. Trotzdem habe ich gelernt, dass eine umfassende Recherche das A und O ist. Nicht alles, was nachhaltig und grün wirkt ist es auch. Besonders im letzten Jahr ist Nachhaltigkeit ein Werbeaspekt geworden und so finden sich besonders in den Supermärkten unzählige schwarze Schafe. Ebenso ist „grünes Wachstum“ ein wichtiger Begriff in der Wirtschaft geworden, den ich ehrlich gesagt für ziemlichen Schwachsinn halte. Wenn dich das Thema mehr interessiert, verlinke ich dir hier mal ein Buch, dass sich ausführlich damit beschäftigt (einfach hier klicken).

Zusammenfassend ist es mir wichtig, respektvoll mit Mitmenschen und der Umwelt umzugehen. Das beinhaltet auch die Menschen und Tiere, die nach uns kommen werden und die ebenso ein Recht auf ein angenehmes Leben haben wie wir. Der wichtigste Punkt, bei dem jeder von uns ansetzen kann, ist das eigene Konsumverhalten. Wir leben weit über unsere Verhältnisse und hinterlassen einen viel zu großen Fußabdruck.  In dieser Kategorie möchte ich meinen Weg und mein Denken zu dem Thema mitteilen und vielleicht dem ein oder anderen wertvolle Tipps geben, die gar nicht so schwer umzusetzen sind wie man manchmal vielleicht denken würde. Der erste Schritt, hier ist es die Recherche, ist bekanntlich ja am Wichtigsten. 

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